Von Montag, 25. November 2024, bis Freitag, 29. November 2024, finden die Wahlen zum 57. Studierendenparlament (StuPa) der Ruhr-Universität Bochum statt. Auch wir als GRAS kandidieren wieder für das StuPa! :)
Hier auf unserer Website findet ihr Einblicke in unsere Arbeit und die Geschehnisse im Studierendenparlament, aber natürlich auch in unser Wahlprogramm. Ein paar Worte zu unseren Plänen für die nächste Legislatur findet ihr hier zu den Themen Klimagerechtigkeit & Ökologie, Politische Haltung & Politische Bildung, Intersektionaler Feminismus sowie Solidarität & Soziale Gerechtigkeit. Viel Spaß beim Stöbern und meldet euch gerne via E-Mail oder Instagram-DM, solltet ihr Fragen habt!^^
Falls ihr uns als GRAS noch nicht (gut) kennen, hier auch eine kurze Vorstellung unsererseits: Wir, die GRAS - Grüne und Alternative Student*innen Bochum, sind eine hochschulpolitische Gruppe Studierender an der Ruhr-Universität Bochum. Hochschulübergreifend sind wir im Bundesverband Campusgrün mit anderen grünalternativen Hochschulgruppen vernetzt.
Wir studieren von Informatik und Physik über Geschichte und Germanistik bis Sozialwissenschaft und Jura alles, was die RUB so zu bieten hat. Neben unserem Studium setzen wir uns aktiv für einen grünen, sozialen Campus für Alle ein und vertreten studentische Interessen seit vielen Jahren u. a. im Studierendenparlament und dessen Ausschüssen, organisieren aber auch abseits davon Vorträge und andere Veranstaltungen.
In den Gremien der studentischen Selbstverwaltung kämpfen wir für Klimagerechtigkeit, Feminismus und Solidarität. Um diese Themen auch in der kommenden Amtszeit im Studierendenparlament stark machen zu können, brauchen wir eure Unterstützung: Wählt GRAS für eine grüne und solidarische RUB!
Solidarität & Soziale Gerechtigkeit - Wahlprogramm 2024
Um faire Studienbedingungen für alle zu ermöglichen, müssen soziale und ökonomische Hürden abgebaut werden. Dazu gehören eine angemessene Studienfinanzierung, bezahlbarer Wohnraum sowie eine familienfreundliche und barrierearme Campusgestaltung.
Die steigenden Lebensmittelpreise sind nun auch in der Mensa angekommen. Wir setzen uns dafür ein, dass das Essen weiterhin für alle Studierenden bezahlbar bleibt und fordern eine transparente Preispolitik des AKAFÖ. Außerdem engagieren wir uns für ein breiteres veganes und vegetarisches Angebot auch in den dezentralen Cafeterien.
Für mehr bezahlbaren Wohnraum braucht es zudem dringend einen Ausbau der Studierendenwohnheime. Die nachhaltige Finanzierung der Studierendenwerke muss durch Mittel des Landes kommen, anstatt die steigenden Beiträge einseitig auf die Studierenden abzuwälzen.
Der Kampf für soziale Gerechtigkeit umfasst auch den Einsatz für eine inklusive Hochschule. Wir stehen für Barrierefreiheit auf allen Ebenen und fordern eine bessere Unterstützung Studierender mit Behinderungen. Uns ist wichtig, dass digitales Lehr- und Lernmaterial weiterhin online zur Verfügung gestellt wird und eine hybride Teilnahme an den Lehrveranstaltungen weiterhin ermöglicht wird.
Intersektionaler Feminismus - Wahlprogramm 2024
Unser Ziel ist es, eine solidarische Hochschule zu schaffen, an der alle Menschen gleiche Chancen haben und in ihrer Vielfalt respektiert werden. Dabei bedeutet Feminismus für uns weit mehr als die bloße Gleichstellung der Geschlechter – es geht darum, die vielfältigen Formen von Diskriminierung und ihre Verschränkungen zu erkennen und zu bekämpfen.
Konkret bedeutet das für uns, dass wir uns für eine konsequente Repräsentation von Frauen, trans*, inter* und nicht-binären Personen in allen Gremien und Entscheidungsprozessen der Ruhr-Universität einsetzen. Wir möchten die Institutionen und Initiativen, die sich explizit für die Rechte und Interessen marginalisierter Gruppen an unserem Campus einsetzen, ebenso wie zugängliche Anlaufstellen für Betroffene von Diskriminierung stärken und fordern wirksame Maßnahmen gegen Übergriffe am Campus.
Weiterhin setzen wir uns dafür ein, dass die Ruhr-Universität ihr Angebot ergänzender All-Gender Toiletten und kostenfreier Menstruationsartikel ausweitet und sich einer ausreichenden Beleuchtung der Wege auf dem Campus annimmt. Zudem wollen wir geeeignete Awarenesstrukturen für die Veranstaltungen und Strukturen der Studierendenschaft etablieren.
Politische Haltung & Politische Bildung - Wahlprogramm 2024
Die Universität ist nicht nur ein Ort des Wissens, sondern auch Raum für politische Meinungsbildung und als solcher kein luftleerer Raum, sondern explizit Teil der Gesellschaft und damit genauso von beispielsweise Rechtsextremismus und der Klimakrise betroffen. Aufgabe der Universität und Studierendenschaft ist es auch, Studierende politisch zu bilden und sich selbst politisch klar zu positionieren.
Wir möchten das Angebot bereits existierender Veranstaltungen vielfältiger und offener gestalten, indem wir uns aktuellen Themen und den multiplen Krisen widmen. Dazu gehört für uns die klare Benennung und Bekämpfung gefährlicher Brückenideologien wie Antifeminismus und Antisemitismus ebenso wie eine intersektionale und interdisziplinäre Arbeit, um ernsthafte Veränderung zu bewirken. Zudem stehen wir für eine Ausweitung der derzeit angebotenen Veranstaltungsformate auch auf Lesekreise, Workshops oder Kooperationen mit Initiativen am Campus für größere Bildungsreihen.
Gerade in Zeiten, in denen die Belange der Studierenden von der Politik ignoriert werden, setzen wir uns überdies aktiv für die Belange der Studierenden ein und betreiben Vernetzungsarbeit.
Klimagerechtigkeit & Ökologie - Wahlprogramm 2024
Die Ruhr-Universität ist eine der größten Energieverbraucherinnen in Bochum. Mit dem Beschluss der Nachhaltigkeitsstrategie Sustainable RUB 2030 im Herbst 2023 durch den Senat der RUB ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität erreicht worden. Trotzdem ist noch viel zu tun. So betreibt die RUB beispielsweise weiterhin ein klimaschädliches Gaskraftwerk. Dies zeigt, dass die Strategie mit Leben gefüllt werden muss. Hier besteht die Möglichkeit der Installation von Solarpanelen nicht nur auf Neubauten, sondern zudem die ernsthafte Prüfung, ob eine solche nicht auch auf Bestandsgebäuden möglich ist.
Zur direkten Reduktion der Folgen der Klimakrise ist eine verstärkte Fassadenbegrünung eine Möglichkeit, die Temperatur direkt vor Ort merkbar abzusenken. Wir fordern zudem, dass sich die Studieren-denschaft für eine zeitnahe Umsetzung von mehr Fahrradstellplätzen, einer besseren Taktung der U35 sowie den Ausbau des Radwegenetzes, wie es im Rahmenplan Campus 2035 bereits zum Teil vorgesehen ist, einsetzt.
Briefwahlbeantragung - Je früher, desto besser!
Die Wahlen zum 57. Studierenparlament stehen vor der Tür und auch dieses Jahr könnt ihr eure Stimme auch aus der Ferne und/oder schon vor der Wahlwoche abgeben. Eine Beantragung der Briefwahl ist bis zum 21. November bspw. via Online-Formular, E-Mail oder via Brief möglich. Folgt einfach dem Link, um schon heute Briefwahl zu beantragen!
Wir als GRAS stehen für eine verantwortungsvolle Hochschulpolitik, die Inhalte wie Klimagerechtigkeit und intersektionalen Feminismus aktiv einbringt und solidarisch für studentische Interessen kämpft! Alle weiteren Infos zur Briefwahl könnt ihr der entsprechenden Seite auf der StuPa-Website und der entsprechenden Wahlbekanntmachung entnehmen. Meldet euch gerne, solltet ihr Fragen haben!
GaLiGrü
Eure GRAS Bochum <3